Die 5 häufigsten Fehler beim Kauf von Infrarotpaneelen

Viele Kunden kommen zu uns erst, nachdem sie mit billigen Paneelen aus dem Internet schlechte Erfahrungen gemacht haben. Sie haben kalt, die Stromrechnung ist hoch und die Paneele sehen nach einem Jahr schrecklich aus. Fast immer sind es dieselben fünf Fehler, die man leicht vermeiden kann, wenn man sie vorher kennt.

Fehler Nummer eins: Ein zu starkes Paneel für einen großen Raum

Anfänger denken, dass ein einziges Paneel mit eintausendfünfhundert Watt einen dreißig Quadratmeter großen Raum schafft. Das ist falsch. Infrarotstrahlung breitet sich wie Licht aus und ein einziges Paneel erzeugt einen hellen Hotspot in der Mitte und kalte Ecken am Rand. Viel besser ist es, die Leistung auf zwei oder drei kleinere Paneele zu verteilen und sie gleichmäßig an der Decke zu platzieren. So erhalten Sie eine gleichmäßige Wärmeverteilung ohne Schattenzonen hinter dem Sofa oder dem Schrank. Als Faustregel gilt, dass ein Paneel nicht mehr als fünfzehn Quadratmeter abdecken sollte.

Fehler Nummer zwei: Montage an der falschen Wand

Der zweithäufigste Fehler ist die Montage an der Außenwand unter dem Fenster, wie man es von alten Rippenheizkörpern kennt. Ein Infrarotpaneel darf niemals gegen eine schlecht gedämmte Außenwand strahlen, weil Sie sonst die Straße heizen. Das Paneel gehört immer an die Innenwand oder an die Decke, sodass seine Strahlung auf die kalten Außenwände trifft und diese aufwärmt. Wenn Sie es unter das Fenster hängen, blockiert die Fensterbank einen großen Teil der Strahlung und die teure Wärme entweicht sofort durch das Glas nach draußen.

Fehler Nummer drei: Sparen am falschen Ende beim Thermostat

Ein Infrarotpaneel ohne hochwertiges Thermostat ist wie ein Auto ohne Bremse. Viele billige Sets enthalten nur eine einfache Zeitschaltuhr oder ein bimetallisches Thermostat mit einer Abweichung von drei Grad. Das führt dazu, dass das Paneel ständig ein- und ausschaltet und viel zu viel Strom verbraucht. Ein gutes digitales Thermostat mit Bodenfühler und Fenster-offen-Erkennung kostet nur etwa vierzig Euro mehr, spart aber bis zu fünfundzwanzig Prozent Strom pro Jahr. Es erkennt, wenn Sie lüften, und schaltet automatisch ab, und hält die Temperatur auf ein halbes Grad genau.

Fehler Nummer vier: Falsches Material der Oberfläche

Achten Sie beim Kauf unbedingt auf das Material der Vorderseite. Billige Paneele aus einfachem Blech oder Kunststoff dehnen sich bei Wärme aus und beginnen zu knacken und zu knistern, was besonders im Schlafzimmer sehr störend ist. Hochwertige Paneele bestehen aus speziellem ESG-Sicherheitsglas oder aus einer massiven Aluminiumplatte mit Pulverbeschichtung, die absolut geräuschlos ist und sich nicht verformt. Glas hat zudem den Vorteil, dass es die Wärme noch etwa dvacet minut nach dem Abschalten speichert und als sehr angenehm empfunden wird.

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